CUT – International Performance Festival

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Vom 14. bis 19. Mai 2013 findet in Berlin das International Performance Art Festival statt.
Das Festival ist ein einzigartiges Kunstfestival, welches mit Workshops und Performances zu einer der wichtigsten Plattformen für Performance Art zählt.

CUT ist nach Hunger und Escape der Titel des dritten und aktuellen Internationalen Performance Art Festivals, das vom 14. bis 19. Mai im RAW-tempel und in den BLO-Ateliers stattfindet.

Die Highlights des Festival 2013, zum ersten mal in Europa zu sehen, sind die Performancegruppen The Physical Poets aus Japan und von den Philippinen kommen Tupada Action and Media Art.
Der Focus des Festivals 2013 liegt in der Präsentation Berliner und internationale Performer aus den USA, Japan, den Philippinen, Südkorea, Frankreich, Spanien, Italien, Dänemark, Schweden und Deutschland.

CUT wird organisiert vom Open Space Berlin und den BLO-Ateiers in Kooperation mit dem RAW-Tempel, des MPA-B (Month of Performance Art Berlin), dem KEAF (Korean Experimental Arts Festival, Seoul) und Grace Exhibition Space (New York).

…and cut! – … und Schnitt! Director’s Cut, Scherenschnitt, Holzschnitt, Filmschnitt, Querschnitt, Durchschnitt, Ausschnitt… – ein Schnitt verletzt, geht unter die Haut, tötet vielleicht oder kann Rettung sein, trennt von allem überflüssigen. Cut and go, Budget Cut, der Schnitt im Film bringt eine Szene auf den Punkt, der Schlitz im Kleid gibt den Blick frei auf das Wesentliche, ein Schnitt im Bühnenvorhang gibt freie Sicht auf einen erhellten Horizont. Cut ist auch Schliff, Öffnung, Fasson…

Das Festivalprogramm zeigt einen mutigen Querschnitt der aktuellsten Positionen von Performance KünstlerInnen und ihrer enormen Diversität. Radikale Performer, politische Aktionen, poetische, mystische und symbolistische Performances geben einen kontrastreichen Einblick in das nomadische Wesen zeitgenössischer Performance Praxis.

Interventions in Public Spaces
Die urbane Landschaft Berlins wird unmittelbar zum Schauplatz überraschender öffentlicher Künstlerischer Intervention. Internationale Performance Künstler treten an noch unbekannten Orten in Interaktion mit einem unvorbereitetem Publikum.

Workshop vom 14. bis 16. Mai
Workshop für Künstler und Interessierte unter Anleitung von professionellen Künstlern aus den Bereichen Performance, Tanz, Theater. Feste Termine mit Anmeldung.

Infos und Anmeldung zum Workshop:

CUT ist eine Zusammenarbeit von Open Space Berlin und B-Lock. Zwei Gruppen die auf langjährige Performancefestival Erfahrung zurückblicken können, vereinigen ihre Kräfte um neue Wege zu gehen und neue Erfahrungen zu sammeln.

Open Space Berlin ist eine international vernetzte Plattform von Künstlern aus den Bereichen Performance-Art, Theater und Bildende Kunst. Schwerpunkt ist die Interaktion im öffentlichen Raum mit künstlerischen Aktionen. Abseits vom Mainstream veranstaltet und organisiert Open Space Festivals, Performances und Ausstellungen.

Das B-Lock Festival ist ein Performance-, Theater-, Tanz- und Bewegungsfestival. Seit 2007 wird es einmal im Jahr von den BLO- Ateliers (Lockkunst e.V) veranstaltet und hostet Künstler unterschiedlicher Herkunft. Unter dem Motto „Begegnung durch Bewegung“ bietet B- Lock ein Ereignis für Körperausdruck durch darstellende, performative und bildende Künste an.

Für die Konzeption, Organisation und Durchführung des CUT – International Performance Festival sind verantwortlich:

Michael Steger Kurator – Der Schauspieler und Performer Michael Steger ist zuständig für die Künstlerauswahl und das Line Up des Performancefestivals. Seit 1998 kuratiert er die Open Space Veranstaltungen.

Maria Reyes Pérez Kuratorin – Die freie Künstlerin, Kostüm- und Bühnenbildnerin Maria Reyes Perez hat die künstlerische Leitung für die Workshops inne und ist für die Künstlerauswahl zuständig. Sie veranstaltet und konzipiert seit 2006 die Projekte in den BLO-Ateliers und ist die Ansprechpartnerin für Lockkunst e.V.

Luz Scherwinski Presse- und Öffentlichkeitsarbeit – Der A/V – Mediendesigner Luz Scherwinski ist für die Koordination der Presse und Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Des weiteren ist er für die Erstellung der Fotodokumentation des Festivals verantwortlich. Seit 2006 ist er Mitglied des Künstlerkollektivs Open Space Performunion.

Philip Brehse Internationale Korrespondenz und Übersetzung – Der Schauspieler, Regisseur und Performance Künstler stammt aus New York, USA, und lebt seit 1997 im ‚Post Wall‘ Berlin. Als interdisziplinär arbeitender Künstler ist er Mitbegründer des Open Space Berlin und aktives Mitglied der Performunion.