HIER & JETZT: Connections / OPEN STUDIO

Offenes Atelier und Künstlergespräch mit der Künstlerin RONAK MOSHTAGHI (IR) in Kooperation mit ERFAN ABOUTALEBI (IR) in den B.L.O.-Ateliers.
Eintritt frei

“Untitled” Interactive installation, Wood, Fabric, Rope. A solo presentation at Kunsthall Oslo titled; Studio Report, 2020 Image credits: Ronak Moshtaghi

RONAK MOSHTAGHI verwendet oft eine bereits existierende Geschichte, z. B. die Erinnerung an historische Ereignisse, Bilder oder Archivmaterial, das in einem konstruierten Rahmen geschützt wird. Bei der Erkundung des Raums zwischen Geheimhaltung und Offenheit erscheint die Abstraktion als ein konzeptioneller Prozess in ihrem Werk. Sie gräbt, schneidet und entfernt Geschichte, nicht um sie zu enthüllen oder zu entdecken, sondern um Raum zu schaffen, indem sie sie hinzufügt und verkompliziert.
Ronak hat mehrere performative und skulpturale Arbeiten in kontinuierlicher Zusammenarbeit mit der Choreografin Roza Moshtaghi entwickelt.

Im Jahr 2018 gründete sie zusammen mit Hedieh Ahmadi die BAZAR Art Book Platform in Teheran.
Ronak wurde in Teheran geboren und studierte an der Universität für Kunst in Teheran und der Nationalen Kunstakademie in Oslo. Ihre Arbeiten wurden in lokalen und internationalen Ausstellungen ausgestellt, z. B. in der Kunsthalle Oslo, bei Louise Dany in Oslo, im Destiny’s Atelier in Oslo und in den Mosaic Rooms in London.

Ihr neuestes Projekt ist ein Kostüm/Installation für die Performance „BUD“. Bud ist eine Tanzperformance von Roza Moshtaghi, die von der norwegischen Tanzkompanie Carte Blanche in Auftrag gegeben und im Mai auf dem Bergen International Festival 2022 aufgeführt wurde.

ERFAN ABOUTALEBI verfolgt eine künstlerische Praxis, die sich unter anderem in Installationen, Zeichnungen, Texten und Videos artikuliert. Seine Werke entstehen als Antwort auf Fragen zu künstlerischen, diskursiven, sozialen und ökonomischen Bedingungen. In den Arbeiten werden sich verschiebende, kulturelle Bedeutungen zwischen Repräsentation bzw. Sichtbarkeit und dem Nicht-Sichtbaren, zwischen Sprache und nicht-sprachlichen Kommunikationsformen, zwischen (scheinbarem) Eintauchen und Offenlegung von Konstruiertheit verhandelt.ِ
Er hat ausgestellt in: Museum für Fotografie Berlin; nGbK Berlin; Kasseler Dokfest, Kassel; große kunstschau Worpswede; und Carl Zeiss Großplanetarium Berlin,. Im Jahr 2021 erhielt er den Hauptpreis der Karl Hofer Gesellschaft.