Tagesspiegel Leute Lichtenberg 10.08.2020 – Die Zukunft der B.L.O.-Ateliers

Tagesspiegel Leute Lichtenberg 10.08.2020 - Die Zukunft der B.L.O.-Ateliers

Die B.L.O. Ateliers sind im Bezirk beliebt. Außerdem ist das Gelände eine der letzten Freiflächen Lichtenbergs. Geplant war, dass der Senat es kauft, doch die DB Immobilien GmbH AG hat das Gelände zurückgezogen. Der Grund: Eventuell braucht sie es für eigene Zwecke. Für 2022 ist zum Beispiel die Einrichtung einer zweijährigen Baustelle zur Lagerung von Baustellenschutt geplant. Hintergrund ist die Sanierung der umliegenden Bahngleise. Diese müssen abgetragen und der dabei entstehende Schutt muss gelagert werden.
2024 läuft der Mietvertrag aus.

Neben der Zerstörung des ökologischen Raumes, würde eine Baustelleneinrichtung bedeuten, dass Gabelstapler das Gelände durchfahren müssten, die Lärm und Dreck produzieren. „Uns ist wichtig zu betonen, dass die Zusammenarbeit mit der Bahn in den letzten 16 Jahren hervorragend funktioniert hat. Wir wollen auch in Zukunft mit ihr zusammenarbeiten und das Gelände gemeinsam entwickeln“, sagt Björn Friese, Vorstand des Vereins der Freunde des B.L.O.-Ateliers. Der Wille zur Zusammenarbeit scheint sich auszuzahlen. Ein etwa einen Monat zurückliegendes Treffen des Lockkunst Vereins mit dem Konzernbeauftragten der DB AG für Berlin, Alexander Kaczmarek, führte zu einer Willensbekundung seinerseits, den Mietvertrag bis 2029 zu verlängern.

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