Veranstaltungen & Workshops im Juni 2021

La Casa del Jaguar - Juni/Juli 2021

12/06/2021 ⋅ 18:30 — 12/07/2021
La Casa del Jaguar (Das Haus des Jaguars) ist ein künstlerisches Programm, das von HIER&JETZT: Connections artists in residence Miguel Buenrostro (@mig_bnrstr) und Nicolás Kisic Aguirre (@nicolaskisicaguirre) entwickelt wurde. Das Programm entfaltet sich als eine Reihe von klanglichen Interventionen, in denen Künstler aus Lateinamerika eingeladen sind, zu improvisieren und über gemeinschaftliche Erzählungen und mögliche Welten zu reflektieren. Die Werkreihe reflektiert die wiederkehrende Figur des Jaguars in den pluriversalen Kosmologien Mesoamerikas. Von den Mayas bis zu den Inkas wird der Jaguar nicht als dualistische Entität gesehen, sondern als relationales Wesen, das nächtliche und intraterrestrische Räume bewohnt. Der Jaguar wird auch mit Fruchtbarkeit, Landwirtschaft, Zerstörung und rituellen schamanischen Praktiken in Verbindung gebracht. La casa del Jaguar ist eine Hommage an die relationalen Welten der Amerikas und schafft einen offenen Raum der radikalen Imagination und des Miteinanderteilens auf dem Gelände des BLO ateliers. Die performativen Gesten beginnen bei Sonnenuntergang, zu Beginn der Sonnenwende Mitte Juni und werden bis Mitte Juli periodisch fortgesetzt. Während des Programms haben Miguel und Nicolas ihren Atelierraum als Ort der Forschung und des Experimentierens für andere lateinamerikanische Kollegen geöffnet. Sie luden Künstler wie Moisés Horta Valenzuela aus Mexiko und Andrés Pereira Paz aus Bolivien ein, ihre künstlerischen Praktiken mit der Hier&Jetzt-Gemeinschaft über performative Vorträge und sinnvolle Zusammenkünfte zu teilen. 12. Juni, Moises Horta Valenzuela 19. Juni, Andres Pereira Páz 21,22,23, Juni, Sonnenwende-Intervention Spontane Interventionen während des gesamten Monats Juni und Anfang Juli Für den Zugang zu den Veranstaltungen wird ein negativer Covid 19-Test - nicht älter als 24h - erbeten, wir danken für Ihr Verständnis. Bildunterschriften: La Casa del jaguar, Miguel Buenrostro & Nicolas Kisic Aguirre, Hier&Jetzt: Connections Residency, Berlin 2021. Illustration von Martin Hernández Robles

*OH! Queer* #1: Dj Ipek am 18. Juni

18/06/2021 ⋅ 18:00

Freitag 18. Juni - von 18.00 bis 20.00 Uhr *OH! Queer* öffnet die Veranstaltungsreihe mit einen Workshop von Dj Ipek

Der Eintritt ist frei, ein tagesaktuelles, negatives Covid 19 Testergebnis ist erforderlich.

Die in Berlin und Istanbul lebende und in Deutschland geborene queer-lebende DJ, Produzentin und Kuratorin İpek İpekçioğlu hat sich in den Nightlife-Szenen weltweit einen Namen gemacht. Ipek Ipekcioglu gilt als eine der beliebtesten und vielseitigsten DJ's der Berliner Clubszenen und ist international als Queen of Eklektik BerlinIstan bekannt. Ipek wurde mit ihrer Hybrid Identities Performance ans MIT, UMass Amherst, Goethe Institut Montréal eingeladen und bot in Kooperation mit dem IfA (Institut für Auslandsbeziehungen und der Deutschen Botschaft Japan) Workshops u.a. an der Sophia University Tokyo, MiT- Boston, Doshisha University Kyoto, DZGO Osaka an. Neben ihrer Tätigkeit als DJ und Musikproduzentin hat Ipek Ipekcioglu ein starkes sozialkritisches Interesse an Frauen-, Migranten-, Queer- und Gender-Themen. Sie konzentriert sich auf zeitgenössische, alltägliche Themen und transportiert diese Themen in ihre Musik. Bei allen musikalischen Veranstaltungen, die sie kuratiert und an denen sie teilgenommen hat, hält sie seit über einem Jahrzehnt an dem Prinzip der kulturell-geschlechtlichen Vielfalt und dem Verschieben von Grenzen innerhalb der ethnischen und elektronischen Musikszene fest. Diese lebendige Mischung und ihre Arbeit haben ihr einen Platz als "eine der wichtigsten Kulturschaffenden Berlins" [Zitty Magazine] eingebracht. Mit Stolz trägt sie den Titel "MC der interkulturellen Verständigung" (Daniel Bax - TAZ). *OH! Queer*

Die B.L.O. Ateliers - LockKunst e.V. präsentieren in Zusammenarbeit mit den Künstler:innen Ramin Parvin und Irina Novarese ab Juni 2021 eine monatliche Reihe von 6 Veranstaltungen mit geladenen Berliner Künstler:innen aus dem cross-kulturellen, queeren Kontext. Sie bieten dem Lichtenberger Publikum eine außergewöhnliche, vielseitige Plattform um Neugierde auf queer-künstlerische Ausdrucksformen zu wecken.

Zu den queeren Darbietungen aus den Bereichen Musik, Performance, bildende Kunst und Aktivismus kommen die Akteure mit dem Publikum ins Gespräch. Die Vorstellungen finden in der Kantine und im Garten der B.L.O. Ateliers statt. Der Eintritt ist kostenlos, um Voranmeldung wird gebeten. 

Zu der Veranstaltungsreihe konnten die B.L.O. Ateliers DJ Ipek (Musik), Prince Emrah und QueerBerg (Kollektiv - Performance, Tanz), Real Madrid (Kollektiv - Bildende Kunst), Anietie Ekanem (Performance, Video), D’Andrade (bildende Kunst) u.A. als Gastkünstler:innen gewinnen.

*OH! Queer* ist gefördert durch Bezirkskulturfonds Lichtenberg, Berlin.

HIER&JETZT: Connections / Artist Talks / 26. Juni

26/06/2021 ⋅ 19:00
Wir freuen uns, Sie zu einem der ersten Dialoge zwischen Künstler:innen aus der Community der Initiative HIER&JETZT: Connections einzuladen.

Der Eintritt ist frei, ein tagesaktuelles, negatives Covid 19 Testergebnis ist erforderlich.

Die Gespräche finden auf Englisch statt.

MIGUEL BUENROSTRO ist ein bildender Künstler, Filmemacher und Forscher, der zwischen der US-mexikanischen Grenze und Los Angeles, Kalifornien, arbeitet und derzeit in Berlin lebt. Seine Arbeit zeigt oft multiple Perspektiven zwischen Kolonialität / Dekolonialität, Migration, Erinnerung und Architektur. Zu seinen Medien gehören Kino und performative Gesten im öffentlichen Raum. Seine Arbeiten wurden im Armory Center for the Arts (2017), im Museo Numismático Nacional de la Ciudad de México (2018), auf der Mexi-Cali Biennale (2019) und im Neuen Bauhaus-Museum Weimar (2020) präsentiert; Miguel ist Mitgestalter der Infrastruktur "Nuevo Norte" für Migranten, eine Praxis, die darauf abzielt, die kulturelle Beziehung zwischen Stadt und Migration neu zu überdenken. Seine jüngste performative Arbeit DISFUNCIONALISTA; On Coloniality and Architecture war Teil der 100-Jahr-Feier des Bauhauses in Weimar, Deutschland. Miguel ist einer der HUJ:C-Residents im Jahr 2021. ÖZLEM SARIYILDIZ verwendet audiovisuelles Material als ihr Hauptwerkzeug für Forschung und Praxis. Nachdem sie sich mit so unterschiedlichen Themen wie Gender, Erinnerung, Musik, Migration und Commons beschäftigt hat, entsteht der Hauptteil ihrer Arbeit an den Kollisionen des Interesses an der conditio humana und der neugierigen Aufregung über das Bild. Sie sucht nach Modi, um die in der Mikropolitik verborgenen Möglichkeiten zu praktizieren und strebt danach, mit ihrem Publikum durch die direkte Schönheit der Ruinen des Lebens, wie es ist, zu kommunizieren. Sie hat einen BA in Industriedesign und einen MS in Medien- und Kulturwissenschaften, METU, in Ankara (TK). Von 2004-2005 war sie Forschungsassistentin an der Universität McGill und Stipendiatin der Fondation Jeanne Sauvé. Danach begann sie ihre Doktorarbeit an der Bilkent Universität im Bereich Grafikdesign. Seit 2001 macht sie Filme und Videos, und ihre Arbeiten wurden auf internationalen Festivals und Ausstellungen präsentiert. Im Jahr 2020 begann sie ihre Zusammenarbeit als künstlerische Leiterin von HIER&JETZT: Connections. Sariyildiz lebt und arbeitet in Berlin. HIER & JETZT: Connections wird gefördert aus Mitteln des bezirklichen Integrationsfonds des Bezirks Lichtenberg von Berlin / Fachbereich Kunst und Kultur. Der Integrationsfonds ist eine Maßnahme des Gesamtkonzepts zur Integration und Partizipation Geflüchteter des Senats von Berlin.