2022 Archiv

THEATER DER DINGE 2022 – Spuren der Verunsicherung

Objekt-Theater-Perofmance TJP STRASBOURG mit "Etwas Überflüssiges"   Die Kantine verwandelt sich zur Spielstätte im Rahmen des Theater-Festivals und beherbergt die Künstler:innen der französische Compagnie um Regiesseur und Puppenspieler Renaud Herbin, die dem Publikum eine ungewöhnliche Theatererfahrung eröffnen. Die Grenzen zwischen Publikum und Bühne existiert nicht, das Publikum ist eingeladen durch den Raum zu wandeln und durch einen faszinierenden Apparat aus Linsen und einer Puppe entspinnt sich ein Dialog, der das performative Potenzial von Licht und die archaischen Prinzipien der Optik erforscht, ein Tanz der Sinne beginnt. Es werden 3 Shows gezeigt, mit folgendem Beginn: 18:00 Uhr, 21:15 Uhr & 22:15 Uhr Tickets gibt es an der Abendkasse oder unter: https://schaubude.reservix.de/p/reservix/event/1998340     --- english version --- The Kantine becomes a venue for the theater festival and hosts the artists of the French company led by director and puppeteer Renaud Herbin, who open up an unusual theatrical experience for the audience. The boundaries between audience and stage don't exist, the audience is invited to wander through the space and through a fascinating apparatus of lenses and a puppet a dialogue unfolds that explores the performative potential of light and the archaic principles of optics, a dance of the senses begins. The artists are performing 3 shows, beginning as followed: 06:00 P.M., 09:15 P.M., 10:15 P.M. Tickets at the box office @ BLO Ateliers or https://schaubude.reservix.de/p/reservix/event/1998340        

HIER & JETZT: Connections / ARTIST TALKS

Artist Talk mit ZURAB BERO (GE) und HALIM KARABIBENE (TN) in der Kantine der B.L.O. Ateliers Zurab Bero (Georgia) Zurab Bero ist in Georgien geboren. Wohnt seit 2002 in Berlin. Er studierte an der Universität der Kunste Berlin. 2010 erhält der Künstler den Diffring Preis für Skulptur der Stiftung der Bildhauerin Jaqueline Diffring. Zurab versteht sich als konzeptuell arbeitender Multimedia-Künstler. Er hat sich mit vielen unterschiedlichen Medien intensiv befasst. Neben Skulpturen setzt er häufig auch Video- und Audio-Installationen ein. Die Werke stehen als geschlossene Idee für sich oder sind Teil einer Serie, die ein breites angelegtes Konzept verfolgt. 2019-2021 war Zurab Gastprofessor an der School of Visual Art, Architecture and Design der Freien Universität Tiflis. 2021-2022 unterrichtete Zurab als Invited Artist an der Universität Tübingen. Zurzeit Zurab Bero wohnt und arbeitet in Berlin. Halim Karabibene (Tunesien) Die träumerischen und sarkastischen Gemälde, die Karabibene meisterhaft ausführt, führen uns in sein hybrides Universum und spielen auf traumhafte Weise mit einer ganzen Reihe von mythischen Figuren. Bevor er sich auf die westliche Kunst bezieht, lässt sich Karabibene vor allem von der lokalen figurativen Tradition inspirieren, die in den römischen Mosaiken des Bardo-Museums und in der populären Unterglasmalerei in Tunesien zu finden ist. Seine Tätigkeit beschränkt sich nicht auf die Malerei. Gravuren gehören ebenso zu seinen bevorzugten Praktiken wie Installationen, Performances oder Fotografie. Seit 2007 führt Halim Karabibene eine multidisziplinäre Performance durch, mit der er die Behörden zur Eröffnung des ersten tunesischen Nationalmuseums für moderne und zeitgenössische Kunst (MNAMC) ermutigt. Mit einem Dampfkochtopf als Symbol und Form des zukünftigen Museums nutzt Karabibene soziale Netzwerke, Veranstaltungen und Ausstellungen, um dieses pseudofiktive Museum effektiv zu lancieren, bis es das Licht der Welt erblickt. Nach der tunesischen Revolution 2011 wurde der Schnellkochtopf zum Symbol eines Landes am Siedepunkt und die Uniform zum Symbol des Don Quijote-esken Komitees des Kampfes für den Schutz von Errungenschaften und revolutionären Träumen. Karabibene studierte Architektur und besuchte die Nationale Schule der Schönen Künste in Paris. Von 2004 bis 2007 unterrichtete er Zeichnen, Storyboarding und audiovisuelle Projekte am Higher Institute of Fine Arts in Nabeul sowie Malerei am Rades Living Arts Center in Tunesien. Seine Arbeiten wurden in privaten Institutionen und Museen auf der ganzen Welt ausgestellt, insbesondere in der ifa-Galerie in Berlin und Stuttgart, dem Institut du Monde Arabe in Paris, der Barjeel Foundation in Sharjah, der Kamel Lazaar Foundation, dem Museo Vittoriano in Rom, dem Algier Museum of Modern Art, der Zoom Art Fair Miami USA, dem Museo Pontevedra Spanien, der Dakar Biennale usw. Seit 2015 lebt und arbeitet Halim in Berlin. mehr Informationen hier   HIER & JETZT: Connections wird gefördert aus Mitteln des bezirklichen Integrationsfonds des Bezirks Lichtenberg von Berlin / Fachbereich Kunst und Kultur. Der Integrationsfonds ist eine Maßnahme des Gesamtkonzepts zur Integration und Partizipation Geflüchteter des Senats von Berlin.

HIER & JETZT: Connections / PERFORMANCE

Marrja Zezë Eine Performance von Jehona Jahay in Zusammenarbeit mit Sanya Manzoor Organisiert von Ramin Parvin Marrja Zezë ist eine diasporische Plattform und eine Performance, die sich für psychische Gesundheit und die Heilung von generationenübergreifenden Traumata durch Geschichtenerzählen und kreative Erholung einsetzt. Sie wurde ins Leben gerufen, um die Scham aus unserem Wesen zu entfernen. Die Performance ist wie eine Gruppentherapie konzipiert, die als Kunstausstellung getarnt ist. Darstellerinnen: Jehona Jahaj, in Zusammenarbeit mit Sanya Manzoor Jehona Jahaj, geboren im Kosovo und aufgewachsen in Berlin, ist eine junge, freimütige Aktivistin, Eventmanagerin, Sozialarbeiterin und Dichterin. Ihre traditionelle albanische Erziehung in Kombination mit ihrer liberalen Sozialisation in Berlin führte zu einer massiven Identitätskrise und dem Drang, überholte kulturelle Normen, Geschlechterrollen und Reflexionen auf dem Balkan und in der Welt zu verändern. Sanya Manzoor ist eine Transformationspartnerin, Wegweiserin und Katalysatorin. Sie leistet ihren Beitrag zum Kollektiv als Coach, Gesprächspartnerin und Förderin der Gemeinschaft, indem sie Menschen durch die Leitung von Selbsterfahrungssitzungen, Meditationspraktiken, Gruppendialogen und immersiven Klangreisen zu sich selbst inspiriert. mehr Informationen hier   HIER & JETZT: Connections wird gefördert aus Mitteln des bezirklichen Integrationsfonds des Bezirks Lichtenberg von Berlin / Fachbereich Kunst und Kultur. Der Integrationsfonds ist eine Maßnahme des Gesamtkonzepts zur Integration und Partizipation Geflüchteter des Senats von Berlin.

Stellenausschreibung: Projektkoordinator*in (m/w/d) für die B.L.O. – Ateliers gesucht (20h/Woche)

Die B.L.O. Ateliers | Lockkunst e.V. sind eine selbstverwaltete, heterogene Ateliergemeinschaft und ein Kunst- und Kulturort auf dem ehemaligen Bahnbetriebswerk Gelände- in Berlin-Lichtenberg. Rund 60 internationale Künstler:innen und Kulturproduzent:innen arbeiten in einem vielseitigen Spektrum, darunter im den Bereichen Bildende Künste, Theater/Performance, Musik, innovatives Handwerk und Kunsthandwerk, Fotografie, Holz- und Metallbau, Filmproduktion und Technik für Spezialeffekte. Der gemeinnützigen Trägerverein Lockkunst e.V. wendet sich in den B.L.O. Ateliers mit Konzerten, Workshops, Filmvorführungen, Vorträgen, Theater und Ausstellungen an die Öffentlichkeit. Er organisiert regelmäßig gemeinnützige Projekte mit verschiedenen kulturellen und kommunalen Partnern. Mehr Informationen unter www.blo-ateliers.de. Um das Gelände auch nach 2024 weiterhin als Kulturort nutzen zu können, ist der Lockkunst e.V. derzeit mit Akteur*innen der DB und aus Kultur und Politik im Gespräch. Die zukünftige Projektkoordinator*in wird dabei ein wichtige Rolle als verlässlicher Kommunikationsknotenpunkt einnehmen. Aufgaben und Tätigkeitsschwerpunkte: Ansprechpartner*in für Vereinsmitglieder, Projektpartner*innen sowie für den Vermieter des Geländes (DB Netz AG) Aufbau und Pflege von Netzwerken in Politik und Kultur Betreuung des Veranstaltungsraumes (Vermietung/Abrechnung) Organisation von 2-3 größeren Veranstaltungen des Vereins pro Jahr sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Akquise von Fördermöglichkeiten Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Vorstands- und Vereinssitzungen; Pflege der Mitglieder-Listen Mitwirkung bei Vertragsverhandlungen und -abschlüssen des geschäftsführenden Vorstands Betreuung und Koordinierung der ehrenamtlichen Arbeit innerhalb des Vereins Wir wünschen uns: eine Person mit Erfahrung im Projektmanagement oder in der gemeinnützigen Vereinsarbeit und Interesse an einer langfristigen Zusammenarbeit eine außerordentlich gute Kommunikationsfähigkeit eine selbstständige, strukturierte und verantwortungsvolle Arbeitsweise Freude an Kunst und Kultur Erfahrung in der Akquise von Fördermöglichkeiten Erfahrung in Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und in der Überarbeitung und Mitgestaltung von Webseiten Engagement und Kreativität eine undogmatische Persönlichkeit und Reflexionsfähigkeit Gute Kenntnisse in MS Office Sprachkenntnisse in Englisch in Wort und Schrift sind von Vorteil Wir bieten: eine offene und lebendige Vereinskultur ein kreatives Arbeitsumfeld in einer Oase der Natur mitten in der Stadt 30 Urlaubstage (bei einer 5-Tage Woche) Bruttogehalt: 1.720,-€ eine zunächst befristete Stelle bis 07/2024 mit Option auf Verlängerung. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Bitte senden Sie dazu Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse und Referenzen ausschließlich digital in einem einzigen PDF‐ Dokument bis zum 24.07.2022 an info(at)blo-ateliers.de Fragen zur Ausschreibung beantwortet Ihnen Konstanze Scheidt unter 030/55 66 93 93. Eine Besetzung der Stelle ist zum nächst möglichen Zeitpunkt angestrebt. Download der Stellenausschreibung als PDF

Blues Bumps #6

BLUES BUMPS is a late night sweaty voyage towards the roots of our music through Blues contaminated artists, but it’s not all about Blues.
You’ll experience heavy, raw, mystical and psychedelic sounds & visuals.

HIER & JETZT:Connections – OPEN CALL 2022

OPEN CALL: für Künstler:innen im Exil, Austausch- und Residenzprojekt in den B.L.O. Ateliers  HIER & JETZT:Connections (HUJ:C) ist ein von Künstler:innen für Künstler:innen organisiertes Austausch- und Residenzprogramm. Das Projekt richtet sich an internationale Künstler:innen im Exil, die in Berlin leben und einen Ort für ihre künstlerische Produktion suchen. Die Initiative HIER & JETZT:Connections definiert Exil als den unfreiwilligen Verlust des sozialen Kontextes und der Arbeitsumgebung im Herkunftsland auf unbestimmte Zeit. Das Projekt wird durch eine Reihe von Vorträgen, Workshops und Diskussionen ergänzt, die von Künstler:innen, Expert:innen und Forscher:innen gehalten werden, um einen Raum für Dialog, gegenseitiges Lernen und Verständnis zu schaffen. Einsendeschluss: Sonntag, 13. Februar 2022 Informationen + Formulare auf Deutsch, Englisch, Französisch  HIER & JETZT: Connections wird gefördert aus Mitteln des bezirklichen Integrationsfonds des Bezirks Lichtenberg von Berlin / Fachbereich Kunst und Kultur. Der Integrationsfonds ist eine Maßnahme des Gesamtkonzepts zur Integration und Partizipation Geflüchteter des Senats von Berlin.