bildende Kunst Archiv

HIER&JETZT: Connections / Artist Talks / Freitag 9. Juli

Wir freuen uns, Sie zu einem der ersten Dialoge zwischen Künstler:innen aus der Community der Initiative HIER&JETZT: Connections einzuladen.

Der Eintritt ist frei, ein tagesaktuelles, negatives Covid 19 Testergebnis ist erforderlich.

Die Gespräche finden auf Englisch statt.

ARTIST TALKS with YANNIS PAPPAS (GR) and DACHIL SADO (IQ) Photo Credits: Johannes Richter / Grauzone-Long duration performance for the Begehungen Festival, Chemnitz-2020 YANNIS PAPPAS studierte Bildhauerei und Fotografie an der Hochschule für Bildende Künste in Athen und an der Universität der Künste in Berlin (UdK). Ausgezeichnet von der Akademie Athen und von der Griechischen Staatlichen Stipendienstiftung (IKY) absolvierte er den künstlerisch-wissenschaftlichen MA "Raumstrategien" an der Kunsthochschule Weißensee in Berlin. Seine kunstwissenschaftlichen Forschungen wurden vom Goethe-Institut und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) durch interdisziplinäre Projekte in Asien und dem Nahen Osten vergeben. Von Natur aus ein Interventionist, sucht er nach Wegen, unwahrscheinliche Methoden zu finden, um sich zu engagieren. Seine resonante und visuelle Sprache umfasst Videoarbeiten, Fotografie, performative und installative Praktiken, die alle die Zeichen von Pappas' anthropologischem und phänomenologischem Ansatz gegenüber seinen Themen tragen. Er stellte international in Europa, Asien, dem Nahen Osten, Süd- und Nordamerika aus, sowie auf der Architekturbiennale Venedig 2018, der Bangkok Art Biennale 2018, der Athen Biennale 2016, der 7. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst und mehr, während er die Aufmerksamkeit der weltweiten Presse auf sich zog (CNN, NY Times, Arten, Art Forum, The Calvert Journal, Dapper Dan, Patzer, Bloomberg Television, Sky Arts und mehr). Yannis wurde auf der Insel Patmos geboren; er lebt und arbeitet in Berlin. DACHIL SADO wurde in Shinagl-Mosul, Irak, geboren; er lebt und arbeitet seit 2015 in Berlin. Sados performative Praxis beschäftigt sich mit soziopolitischen Fragen, kollektiver Arbeit und Widerstandsstrategien. Seit Anfang 2020 ist er Teil des künstlerischen Teams der ABJ, Berlinische Galerie Berlin. Im Jahr 2018 nahm er am Artist-in-Residence-Programm von HIER & JETZT: Connections teil.

 

 

 

*OH!Queer* #3 – D’Andrade – Freitag 20. August

Freitag 20. August – von 18.00 bis 20.00 Uhr *OH! Queer* lädt Sie zu einer Nacht und Gespräch mit D'ANDRADE

Der Eintritt ist frei, ein tagesaktuelles, negatives Covid 19 Testergebnis ist erforderlich.

D'Andrade ist ein nicht-binäres Musiker, Dichter und Autor, deren konzeptioneller Ansatz auf Afro-Futurismus und dekoloniale Theorie sich orientiert, sowie auf die Entwicklung investigativer Arbeiten, Neuen- und und Gegenerzählungen mittels Sound-Design, Codierung, Archive und Begegnungen. Es arbeitete an einer Kooperation, die pädagogische Prozesse, Technologie und Mediation mit dem Fokus auf Moderation einbezieht. Ihr Arbeitsforschung begann mit dem Projekt Uncultivating Classes, das an der Bundesuniversität von Rio de Janeiro entwickelt wurde und eine selbstorganisierte Studentenbewegung schuf, um neue Ansätze für Queer BPoCs im akademischen Kontext zu denken. D'Andrade hat das interdisziplinäre Festival Jardim Suspenso in Brasilien mitkuratiert, das einen nachhaltigen gemeinschaftlichen Heilungsprozess durch Klang, Kunst und Performance in den Favelas aufbaut. Seine Arbeiten wurden an internationalen Orten sowie in Berlin in Sophiensaele, Feld Fünf und nGbk ausgestellt. Im Jahr 2020 gründete D'Andrade das Soloprojekt Noise Vivarium durch das Programm Durchstarten Berlin, das auf offenen Workshops mit Klangexperimenten, Dekolonialität und Natur basiert. Ihre aktuelle Forschung konzentriert sich auf das Projekt Onomatopia, das für den Masterstudiengang Art in Context an der Universität der Künste Berlin entwickelt wird, durch Klang, Poesie und digitale Spiele. *OH! Queer*

Die B.L.O. Ateliers – LockKunst e.V. präsentieren in Zusammenarbeit mit den Künstler:innen Ramin Parvin und Irina Novarese ab Juni 2021 eine monatliche Reihe von 6 Veranstaltungen mit geladenen Berliner Künstler:innen aus dem cross-kulturellen, queeren Kontext. Sie bieten dem Lichtenberger Publikum eine außergewöhnliche, vielseitige Plattform um Neugierde auf queer-künstlerische Ausdrucksformen zu wecken.

Zu den queeren Darbietungen aus den Bereichen Musik, Performance, bildende Kunst und Aktivismus kommen die Akteure mit dem Publikum ins Gespräch. Die Vorstellungen finden in der Kantine und im Garten der B.L.O. Ateliers statt. Der Eintritt ist kostenlos, um Voranmeldung wird gebeten.

Zu der Veranstaltungsreihe konnten die B.L.O. Ateliers DJ Ipek (Musik), Prince Emrah und QueerBerg (Kollektiv – Performance, Tanz), Real Madrid (Kollektiv – Bildende Kunst), D’Andrade (bildende Kunst) u.A. als Gastkünstler:innen gewinnen.

*OH! Queer* ist gefördert durch Bezirkskulturfonds Lichtenberg, Berlin.