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*OH! Queer* #4 – Real Madrid – Freitag 15. Oktober

Freitag 15. Oktober – von 18.00 bis 20.00 Uhr *OH! Queer* lädt Sie zu einer Nacht mit REAL MADRID

Der Eintritt ist frei, ein tagesaktuelles, negatives Covid 19 Testergebnis ist erforderlich.

REAL MADRID wurde 2015 gegründet.  Zu den letzten Ausstellungen gehören Forde (Genf); SansTitre (Paris); Auto Italia South East (London); Galerie Maria Bernheim (Zürich) und Migros Museum für Gegenwartskunst (Zürich). Im Jahr 2018 wurden sie mit dem Schweizer Kunstpreis Swiss Art Awards ausgezeichnet. Sie nahmen am Recherche-Residency von Pro Helvetia Johannesburg und FAAP-Stiftung in São Paulo teil und sie waren 2019/20 Resident Fellow am Schweizerischen Institut in Rom.

2015 erschuf ich den Namen Real Madrid als Pseudonym, in dem ich mich verstecken kann, eine fiktionale Person, um Werke allein oder im gemeinschaftlicher Praxis zu erschaffen. Zu oft bedienen sich die Massenmedien am kreativen Fundus des Undergrounds, nur um dessen Bedeutung zu verflachen; mit dem Namen Real Madrid soll dieser Prozess auf den Kopf gestellt werden, in dem es fast unmöglich wird, mich auf Suchmaschinen aufzuspüren.

*OH! Queer*

Die B.L.O. Ateliers – LockKunst e.V. präsentieren in Zusammenarbeit mit den Künstler:innen Ramin Parvin und Irina Novarese ab Juni 2021 eine monatliche Reihe von 6 Veranstaltungen mit geladenen Berliner Künstler:innen aus dem cross-kulturellen, queeren Kontext. Sie bieten dem Lichtenberger Publikum eine außergewöhnliche, vielseitige Plattform um Neugierde auf queer-künstlerische Ausdrucksformen zu wecken.

Zu den queeren Darbietungen aus den Bereichen Musik, Performance, bildende Kunst und Aktivismus kommen die Akteure mit dem Publikum ins Gespräch. Die Vorstellungen finden in der Kantine und im Garten der B.L.O. Ateliers statt. Der Eintritt ist kostenlos, um Voranmeldung wird gebeten.

Zu der Veranstaltungsreihe konnten die B.L.O. Ateliers DJ Ipek (Musik), Prince Emrah und QueerBerg (Kollektiv – Performance, Tanz), Real Madrid (Kollektiv – Bildende Kunst), D’Andrade (bildende Kunst) u.A. als Gastkünstler:innen gewinnen.

*OH! Queer* ist gefördert durch Bezirkskulturfonds Lichtenberg, Berlin.

 

*OH!Queer* #3 – D’Andrade – Freitag 20. August

Freitag 20. August – von 18.00 bis 20.00 Uhr *OH! Queer* lädt Sie zu einer Nacht und Gespräch mit D'ANDRADE

Der Eintritt ist frei, ein tagesaktuelles, negatives Covid 19 Testergebnis ist erforderlich.

D'Andrade ist ein nicht-binäres Musiker, Dichter und Autor, deren konzeptioneller Ansatz auf Afro-Futurismus und dekoloniale Theorie sich orientiert, sowie auf die Entwicklung investigativer Arbeiten, Neuen- und und Gegenerzählungen mittels Sound-Design, Codierung, Archive und Begegnungen. Es arbeitete an einer Kooperation, die pädagogische Prozesse, Technologie und Mediation mit dem Fokus auf Moderation einbezieht. Ihr Arbeitsforschung begann mit dem Projekt Uncultivating Classes, das an der Bundesuniversität von Rio de Janeiro entwickelt wurde und eine selbstorganisierte Studentenbewegung schuf, um neue Ansätze für Queer BPoCs im akademischen Kontext zu denken. D'Andrade hat das interdisziplinäre Festival Jardim Suspenso in Brasilien mitkuratiert, das einen nachhaltigen gemeinschaftlichen Heilungsprozess durch Klang, Kunst und Performance in den Favelas aufbaut. Seine Arbeiten wurden an internationalen Orten sowie in Berlin in Sophiensaele, Feld Fünf und nGbk ausgestellt. Im Jahr 2020 gründete D'Andrade das Soloprojekt Noise Vivarium durch das Programm Durchstarten Berlin, das auf offenen Workshops mit Klangexperimenten, Dekolonialität und Natur basiert. Ihre aktuelle Forschung konzentriert sich auf das Projekt Onomatopia, das für den Masterstudiengang Art in Context an der Universität der Künste Berlin entwickelt wird, durch Klang, Poesie und digitale Spiele. *OH! Queer*

Die B.L.O. Ateliers – LockKunst e.V. präsentieren in Zusammenarbeit mit den Künstler:innen Ramin Parvin und Irina Novarese ab Juni 2021 eine monatliche Reihe von 6 Veranstaltungen mit geladenen Berliner Künstler:innen aus dem cross-kulturellen, queeren Kontext. Sie bieten dem Lichtenberger Publikum eine außergewöhnliche, vielseitige Plattform um Neugierde auf queer-künstlerische Ausdrucksformen zu wecken.

Zu den queeren Darbietungen aus den Bereichen Musik, Performance, bildende Kunst und Aktivismus kommen die Akteure mit dem Publikum ins Gespräch. Die Vorstellungen finden in der Kantine und im Garten der B.L.O. Ateliers statt. Der Eintritt ist kostenlos, um Voranmeldung wird gebeten.

Zu der Veranstaltungsreihe konnten die B.L.O. Ateliers DJ Ipek (Musik), Prince Emrah und QueerBerg (Kollektiv – Performance, Tanz), Real Madrid (Kollektiv – Bildende Kunst), D’Andrade (bildende Kunst) u.A. als Gastkünstler:innen gewinnen.

*OH! Queer* ist gefördert durch Bezirkskulturfonds Lichtenberg, Berlin.

*OH! Queer* #2 – Prince Emrah & Queerberg – Freitag 23.Juli

Freitag 23. Juli – von 18.00 bis 20.00 Uhr *OH! Queer* lädt Sie zu einer Nacht mit PRINCE EMRAH und QUEERBERG

Der Eintritt ist frei, ein tagesaktuelles, negatives Covid 19 Testergebnis ist erforderlich.

PRINCE EMRAH (Pronomen sie/er) ist eine professionelle Bauchtänzerin, eine Tanztrainerin, eine Beauty- und Wellness-Studentin, eine Visagistin, eine DJane und eine gelegentliche Dragqueen in Berlin. Vor ein paar Jahren kam sie als Flüchtling aus Turkmenistan nach Berlin und ist kurdisch-aserbaidschanischer Abstammung. Seitdem hat er eine beeindruckende künstlerische Karriere in der Berliner Performance-Kunstszene und darüber hinaus aufgebaut. Emrah ist die Mutter eines Künstlerkollektivs namens "House of Royals", das einen Raum für BIPOC LGBTQIA+ Asylsuchende und Flüchtlinge aus Ländern wie Syrien, Palästina, Malaysia, Libyen und dergleichen bietet. QUEERBERG ist ein Kollektiv, das von House Of Royals gegründet wurde. Wir sind aus so unterschiedlichen Ländern und Kulturen. Es begann mit Refugee Performer:innen, um ihnen Raum zu geben, ihre Kunst auszudrücken, da es für sie aus verschiedenen Gründen wie Sprachschwierigkeiten, Rassismus etc. schwer war. Als eine Gruppe von Flüchtlingen haben wir auch eine tiefe mentale Verbindung und Verständnis füreinander, wir verbinden uns über unser Trauma, da wir einen ähnlichen Hintergrund haben. Obwohl die meisten von uns ihre Familien verloren haben, haben wir immer noch einander, um uns gegenseitig zu unterstützen. Und dank der vielen Orte, die uns unterstützen und uns bestätigen, sind wir gewachsen und so weit gekommen. Photo Credits: Samet Durgun *OH! Queer*

Die B.L.O. Ateliers – LockKunst e.V. präsentieren in Zusammenarbeit mit den Künstler:innen Ramin Parvin und Irina Novarese ab Juni 2021 eine monatliche Reihe von 6 Veranstaltungen mit geladenen Berliner Künstler:innen aus dem cross-kulturellen, queeren Kontext. Sie bieten dem Lichtenberger Publikum eine außergewöhnliche, vielseitige Plattform um Neugierde auf queer-künstlerische Ausdrucksformen zu wecken.

Zu den queeren Darbietungen aus den Bereichen Musik, Performance, bildende Kunst und Aktivismus kommen die Akteure mit dem Publikum ins Gespräch. Die Vorstellungen finden in der Kantine und im Garten der B.L.O. Ateliers statt. Der Eintritt ist kostenlos, um Voranmeldung wird gebeten.

Zu der Veranstaltungsreihe konnten die B.L.O. Ateliers DJ Ipek (Musik), Prince Emrah und QueerBerg (Kollektiv – Performance, Tanz), Real Madrid (Kollektiv – Bildende Kunst), Anietie Ekanem (Performance, Video), D’Andrade (bildende Kunst) u.A. als Gastkünstler:innen gewinnen.

*OH! Queer* ist gefördert durch Bezirkskulturfonds Lichtenberg, Berlin.

SPEAK AGAIN, SPEAK LIKE RAIN – Künstlerinnengespräch mit Irina Novarese

Freitag, den 8. Februar 2019 um 18:30.
Irina Novarese (Bildende Künstlerin, B.L.O. Ateliers) wird von ihrer neusten Arbeit während ihrer Residenz im Goethe na Vila, Sao Paulo, Brasilien berichten. SPEAK AGAIN, SPEAK LIKE RAIN ist ein partizipatives Projekt über Spoken Word als Kulturform des Aktivismus.

Friday, February 8th 2019, 6:30 pm.
Irina Novarese (visual artist, B.L.O. Ateliers) will present her latest work, that she realised during her residency at Goethe na Vila, Sao Paulo, Brasil. SPEAK AGAIN, SPEAK LIKE RAIN is a partizipartory project about Spoken Word as cultural form of activism…