Gelände Archiv

Tagesspiegel Leute (Lichtenberg) 15.03.21 – Milan Peschel, Gregor Gysi und viele mehr unterstützen BLO-Ateliers

"Die Bahn will das BLO-Gelände ab 2023 als Baulager nutzen. Dem Künstler*innenverein wird eine Verlängerung der Pacht von vier Jahren angeboten. Die BLO-Ateliers müssen also nicht weg. Allerdings würde das Baulager den Ort verändern, Veranstaltungen könnten während der Baunutzung wohl nicht möglich sein. Zudem würden alle Außenarbeitsflächen der Kunstschaffenden und Handwerker*innen wegfallen – und damit Arbeitsplätze für Selbstständige. Der BLO-Förderverein hätte das Gelände auch gerne selbst, um den Ort auszubauen und zu einen Kunst-Hotspot zu entwickeln. Björn Friese vom Förderverein spricht von einem „Zentrum für Kunst, Kultur, Handwerk und Integration – mit Unterstützung von der EU, dem Bund und der Stadt Berlin“. Die Bahn könne das Gelände auch für 30 Jahre verpachten, findet er. Stattdessen verfällt derzeit der ehemalige Lokschuppen auf dem Gelände weiter."   Doch viele Politiker*innen und Kunstschaffende setzen sich für den Erhalt der BLO-Ateliers ein, so z.B. Milan Peschel in einer Statement per Video. Auch Gregor Gysi hat sich mit einer Videobotschaft an den Vorstand der deutschen Bahn gewandt. Link zum Artikel Pdf-Datei zum Download

taz 10.03.2021 – Kindred Chronicles: Fantasierte Party im dritten Stock

Die Künstler*innen-Initiative „Hier und Jetzt: Connections“ von und für Kunstschaffende im Exil bringt mit einer besonderen Kunst-Installation an der Fassade des Museums Lichtenberg Aspekte von Pandemie und Exil in Verbindung

"„Nobody came to my party“ von Ruba Saleh schildert ein in wohl allen Gesellschaftsteilen verbreitetes Pandemieproblem. Die Party kann man hinter den Fenstern im zweiten Stock nur durch flackernde Discolichter erahnen. Die Installation bietet allerdings auch eine Lösung an: Ein QR-Code bringt eine Playlist aufs Handy, die mit Songs wie „Gimme! Gimme! Gimme!“ von Abba oder Anne Clarks düsterem Wave-Klassiker „Our Darkness“ ein breites Publikum einlädt, sich auf dem Bürgersteig in die vermeintliche Party im Haus hineinzufantasieren."

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Tagesspiegel Leute Lichtenberg 10.08.2020 – Die Zukunft der B.L.O.-Ateliers

Die B.L.O. Ateliers sind im Bezirk beliebt. Außerdem ist das Gelände eine der letzten Freiflächen Lichtenbergs. Geplant war, dass der Senat es kauft, doch die DB Immobilien GmbH AG hat das Gelände zurückgezogen. Der Grund: Eventuell braucht sie es für eigene Zwecke. Für 2022 ist zum Beispiel die Einrichtung einer zweijährigen Baustelle zur Lagerung von Baustellenschutt geplant. Hintergrund ist die Sanierung der umliegenden Bahngleise. Diese müssen abgetragen und der dabei entstehende Schutt muss gelagert werden. 2024 läuft der Mietvertrag aus. Neben der Zerstörung des ökologischen Raumes, würde eine Baustelleneinrichtung bedeuten, dass Gabelstapler das Gelände durchfahren müssten, die Lärm und Dreck produzieren. „Uns ist wichtig zu betonen, dass die Zusammenarbeit mit der Bahn in den letzten 16 Jahren hervorragend funktioniert hat. Wir wollen auch in Zukunft mit ihr zusammenarbeiten und das Gelände gemeinsam entwickeln“, sagt Björn Friese, Vorstand des Vereins der Freunde des B.L.O.-Ateliers. Der Wille zur Zusammenarbeit scheint sich auszuzahlen. Ein etwa einen Monat zurückliegendes Treffen des Lockkunst Vereins mit dem Konzernbeauftragten der DB AG für Berlin, Alexander Kaczmarek, führte zu einer Willensbekundung seinerseits, den Mietvertrag bis 2029 zu verlängern. Link zum Artikel Pdf-Datei zum Download

Berliner Abendblatt 06.08.2020 – Zauberwiese der B.L.O.-Ateliers in Gefahr

  Mit dem Idyll auf dem Gelände der B.L.O. Ateliers könnte es durch die Einrichtung eines Baustellenlagers der Deutschen Bahn bald vorbei sein "Die Deutsche Bahn AG plant nämlich eine Gleis- und Brückensanierung in der direkten Nachbarschaft. Und die Zauberwiese der B.L.O.-Ateliers soll dafür als Baustellenlager genutzt werden. „Das Baumaterial zur Sanierung des Gleisbetts soll hier ab 2022 gelagert werden“, erläutert Björn Friese.  Zwei Jahre lang werden dann wohl auch tagtäglich Sattelschlepper über das Gelände poltern. Mit der einmaligen Idylle im Dreieck der Bahngleise wäre es dann wohl endgültig vorbei." Link zum Artikel Pdf-Datei zum Download

Anfahrt zu den BLO-Ateliers

Bis zum S-Bhf. Nöldner Platz fahren, den Ausgang Kaskelstraße benutzen und schon steht man vor dem Eingang zum BLO-Gelände.
Oder wer von Victoriastadt aus ankommt: die Eisenbahnbrücke an der Ecke Kaskelstraße/Türrschmidtstraße unterqueren und schon sieht man die Toreinfahrt zum BLO-Gelände.