2021 Archiv

Blues Bumps Outdoor Sunset Jam July 30th

BLUES BUMPS OUTDOOR SUNSET JAM. On July 30th the garden of BLO-Ateliers will blossom with the sound of 12Volt [Cargo-Bike-Rock-Band] and Johnny Zabala [Bluesscapes]

*OH! Queer* #4 – Real Madrid – Freitag 15. Oktober

Freitag 15. Oktober – von 18.00 bis 20.00 Uhr *OH! Queer* lädt Sie zu einer Nacht mit REAL MADRID

Der Eintritt ist frei, ein tagesaktuelles, negatives Covid 19 Testergebnis ist erforderlich.

REAL MADRID wurde 2015 gegründet.  Zu den letzten Ausstellungen gehören Forde (Genf); SansTitre (Paris); Auto Italia South East (London); Galerie Maria Bernheim (Zürich) und Migros Museum für Gegenwartskunst (Zürich). Im Jahr 2018 wurden sie mit dem Schweizer Kunstpreis Swiss Art Awards ausgezeichnet. Sie nahmen am Recherche-Residency von Pro Helvetia Johannesburg und FAAP-Stiftung in São Paulo teil und sie waren 2019/20 Resident Fellow am Schweizerischen Institut in Rom.

2015 erschuf ich den Namen Real Madrid als Pseudonym, in dem ich mich verstecken kann, eine fiktionale Person, um Werke allein oder im gemeinschaftlicher Praxis zu erschaffen. Zu oft bedienen sich die Massenmedien am kreativen Fundus des Undergrounds, nur um dessen Bedeutung zu verflachen; mit dem Namen Real Madrid soll dieser Prozess auf den Kopf gestellt werden, in dem es fast unmöglich wird, mich auf Suchmaschinen aufzuspüren.

*OH! Queer*

Die B.L.O. Ateliers – LockKunst e.V. präsentieren in Zusammenarbeit mit den Künstler:innen Ramin Parvin und Irina Novarese ab Juni 2021 eine monatliche Reihe von 6 Veranstaltungen mit geladenen Berliner Künstler:innen aus dem cross-kulturellen, queeren Kontext. Sie bieten dem Lichtenberger Publikum eine außergewöhnliche, vielseitige Plattform um Neugierde auf queer-künstlerische Ausdrucksformen zu wecken.

Zu den queeren Darbietungen aus den Bereichen Musik, Performance, bildende Kunst und Aktivismus kommen die Akteure mit dem Publikum ins Gespräch. Die Vorstellungen finden in der Kantine und im Garten der B.L.O. Ateliers statt. Der Eintritt ist kostenlos, um Voranmeldung wird gebeten.

Zu der Veranstaltungsreihe konnten die B.L.O. Ateliers DJ Ipek (Musik), Prince Emrah und QueerBerg (Kollektiv – Performance, Tanz), Real Madrid (Kollektiv – Bildende Kunst), D’Andrade (bildende Kunst) u.A. als Gastkünstler:innen gewinnen.

*OH! Queer* ist gefördert durch Bezirkskulturfonds Lichtenberg, Berlin.

 

HIER&JETZT: Connections / Artist Talks / Freitag 9. Juli

Wir freuen uns, Sie zu einem der ersten Dialoge zwischen Künstler:innen aus der Community der Initiative HIER&JETZT: Connections einzuladen.

Der Eintritt ist frei, ein tagesaktuelles, negatives Covid 19 Testergebnis ist erforderlich.

Die Gespräche finden auf Englisch statt.

ARTIST TALKS with YANNIS PAPPAS (GR) and DACHIL SADO (IQ) Photo Credits: Johannes Richter / Grauzone-Long duration performance for the Begehungen Festival, Chemnitz-2020 YANNIS PAPPAS studierte Bildhauerei und Fotografie an der Hochschule für Bildende Künste in Athen und an der Universität der Künste in Berlin (UdK). Ausgezeichnet von der Akademie Athen und von der Griechischen Staatlichen Stipendienstiftung (IKY) absolvierte er den künstlerisch-wissenschaftlichen MA "Raumstrategien" an der Kunsthochschule Weißensee in Berlin. Seine kunstwissenschaftlichen Forschungen wurden vom Goethe-Institut und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) durch interdisziplinäre Projekte in Asien und dem Nahen Osten vergeben. Von Natur aus ein Interventionist, sucht er nach Wegen, unwahrscheinliche Methoden zu finden, um sich zu engagieren. Seine resonante und visuelle Sprache umfasst Videoarbeiten, Fotografie, performative und installative Praktiken, die alle die Zeichen von Pappas' anthropologischem und phänomenologischem Ansatz gegenüber seinen Themen tragen. Er stellte international in Europa, Asien, dem Nahen Osten, Süd- und Nordamerika aus, sowie auf der Architekturbiennale Venedig 2018, der Bangkok Art Biennale 2018, der Athen Biennale 2016, der 7. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst und mehr, während er die Aufmerksamkeit der weltweiten Presse auf sich zog (CNN, NY Times, Arten, Art Forum, The Calvert Journal, Dapper Dan, Patzer, Bloomberg Television, Sky Arts und mehr). Yannis wurde auf der Insel Patmos geboren; er lebt und arbeitet in Berlin. DACHIL SADO wurde in Shinagl-Mosul, Irak, geboren; er lebt und arbeitet seit 2015 in Berlin. Sados performative Praxis beschäftigt sich mit soziopolitischen Fragen, kollektiver Arbeit und Widerstandsstrategien. Seit Anfang 2020 ist er Teil des künstlerischen Teams der ABJ, Berlinische Galerie Berlin. Im Jahr 2018 nahm er am Artist-in-Residence-Programm von HIER & JETZT: Connections teil.

 

 

 

*OH!Queer* #3 – D’Andrade – Freitag 20. August

Freitag 20. August – von 18.00 bis 20.00 Uhr *OH! Queer* lädt Sie zu einer Nacht und Gespräch mit D'ANDRADE

Der Eintritt ist frei, ein tagesaktuelles, negatives Covid 19 Testergebnis ist erforderlich.

D'Andrade ist ein nicht-binäres Musiker, Dichter und Autor, deren konzeptioneller Ansatz auf Afro-Futurismus und dekoloniale Theorie sich orientiert, sowie auf die Entwicklung investigativer Arbeiten, Neuen- und und Gegenerzählungen mittels Sound-Design, Codierung, Archive und Begegnungen. Es arbeitete an einer Kooperation, die pädagogische Prozesse, Technologie und Mediation mit dem Fokus auf Moderation einbezieht. Ihr Arbeitsforschung begann mit dem Projekt Uncultivating Classes, das an der Bundesuniversität von Rio de Janeiro entwickelt wurde und eine selbstorganisierte Studentenbewegung schuf, um neue Ansätze für Queer BPoCs im akademischen Kontext zu denken. D'Andrade hat das interdisziplinäre Festival Jardim Suspenso in Brasilien mitkuratiert, das einen nachhaltigen gemeinschaftlichen Heilungsprozess durch Klang, Kunst und Performance in den Favelas aufbaut. Seine Arbeiten wurden an internationalen Orten sowie in Berlin in Sophiensaele, Feld Fünf und nGbk ausgestellt. Im Jahr 2020 gründete D'Andrade das Soloprojekt Noise Vivarium durch das Programm Durchstarten Berlin, das auf offenen Workshops mit Klangexperimenten, Dekolonialität und Natur basiert. Ihre aktuelle Forschung konzentriert sich auf das Projekt Onomatopia, das für den Masterstudiengang Art in Context an der Universität der Künste Berlin entwickelt wird, durch Klang, Poesie und digitale Spiele. *OH! Queer*

Die B.L.O. Ateliers – LockKunst e.V. präsentieren in Zusammenarbeit mit den Künstler:innen Ramin Parvin und Irina Novarese ab Juni 2021 eine monatliche Reihe von 6 Veranstaltungen mit geladenen Berliner Künstler:innen aus dem cross-kulturellen, queeren Kontext. Sie bieten dem Lichtenberger Publikum eine außergewöhnliche, vielseitige Plattform um Neugierde auf queer-künstlerische Ausdrucksformen zu wecken.

Zu den queeren Darbietungen aus den Bereichen Musik, Performance, bildende Kunst und Aktivismus kommen die Akteure mit dem Publikum ins Gespräch. Die Vorstellungen finden in der Kantine und im Garten der B.L.O. Ateliers statt. Der Eintritt ist kostenlos, um Voranmeldung wird gebeten.

Zu der Veranstaltungsreihe konnten die B.L.O. Ateliers DJ Ipek (Musik), Prince Emrah und QueerBerg (Kollektiv – Performance, Tanz), Real Madrid (Kollektiv – Bildende Kunst), D’Andrade (bildende Kunst) u.A. als Gastkünstler:innen gewinnen.

*OH! Queer* ist gefördert durch Bezirkskulturfonds Lichtenberg, Berlin.

*OH! Queer* #2 – Prince Emrah & Queerberg – Freitag 23.Juli

Freitag 23. Juli – von 18.00 bis 20.00 Uhr *OH! Queer* lädt Sie zu einer Nacht mit PRINCE EMRAH und QUEERBERG

Der Eintritt ist frei, ein tagesaktuelles, negatives Covid 19 Testergebnis ist erforderlich.

PRINCE EMRAH (Pronomen sie/er) ist eine professionelle Bauchtänzerin, eine Tanztrainerin, eine Beauty- und Wellness-Studentin, eine Visagistin, eine DJane und eine gelegentliche Dragqueen in Berlin. Vor ein paar Jahren kam sie als Flüchtling aus Turkmenistan nach Berlin und ist kurdisch-aserbaidschanischer Abstammung. Seitdem hat er eine beeindruckende künstlerische Karriere in der Berliner Performance-Kunstszene und darüber hinaus aufgebaut. Emrah ist die Mutter eines Künstlerkollektivs namens "House of Royals", das einen Raum für BIPOC LGBTQIA+ Asylsuchende und Flüchtlinge aus Ländern wie Syrien, Palästina, Malaysia, Libyen und dergleichen bietet. QUEERBERG ist ein Kollektiv, das von House Of Royals gegründet wurde. Wir sind aus so unterschiedlichen Ländern und Kulturen. Es begann mit Refugee Performer:innen, um ihnen Raum zu geben, ihre Kunst auszudrücken, da es für sie aus verschiedenen Gründen wie Sprachschwierigkeiten, Rassismus etc. schwer war. Als eine Gruppe von Flüchtlingen haben wir auch eine tiefe mentale Verbindung und Verständnis füreinander, wir verbinden uns über unser Trauma, da wir einen ähnlichen Hintergrund haben. Obwohl die meisten von uns ihre Familien verloren haben, haben wir immer noch einander, um uns gegenseitig zu unterstützen. Und dank der vielen Orte, die uns unterstützen und uns bestätigen, sind wir gewachsen und so weit gekommen. Photo Credits: Samet Durgun *OH! Queer*

Die B.L.O. Ateliers – LockKunst e.V. präsentieren in Zusammenarbeit mit den Künstler:innen Ramin Parvin und Irina Novarese ab Juni 2021 eine monatliche Reihe von 6 Veranstaltungen mit geladenen Berliner Künstler:innen aus dem cross-kulturellen, queeren Kontext. Sie bieten dem Lichtenberger Publikum eine außergewöhnliche, vielseitige Plattform um Neugierde auf queer-künstlerische Ausdrucksformen zu wecken.

Zu den queeren Darbietungen aus den Bereichen Musik, Performance, bildende Kunst und Aktivismus kommen die Akteure mit dem Publikum ins Gespräch. Die Vorstellungen finden in der Kantine und im Garten der B.L.O. Ateliers statt. Der Eintritt ist kostenlos, um Voranmeldung wird gebeten.

Zu der Veranstaltungsreihe konnten die B.L.O. Ateliers DJ Ipek (Musik), Prince Emrah und QueerBerg (Kollektiv – Performance, Tanz), Real Madrid (Kollektiv – Bildende Kunst), Anietie Ekanem (Performance, Video), D’Andrade (bildende Kunst) u.A. als Gastkünstler:innen gewinnen.

*OH! Queer* ist gefördert durch Bezirkskulturfonds Lichtenberg, Berlin.

Blues Bumps Outdoor Sunset Jam

BLUES BUMPS is back with another Outdoor Sunset Jam. A poisoning overdose of Doom will blast in the garden of BLO-Ateliers

Tagesspiegel Leute (Lichtenberg) 15.03.21 – Milan Peschel, Gregor Gysi und viele mehr unterstützen BLO-Ateliers

"Die Bahn will das BLO-Gelände ab 2023 als Baulager nutzen. Dem Künstler*innenverein wird eine Verlängerung der Pacht von vier Jahren angeboten. Die BLO-Ateliers müssen also nicht weg. Allerdings würde das Baulager den Ort verändern, Veranstaltungen könnten während der Baunutzung wohl nicht möglich sein. Zudem würden alle Außenarbeitsflächen der Kunstschaffenden und Handwerker*innen wegfallen – und damit Arbeitsplätze für Selbstständige. Der BLO-Förderverein hätte das Gelände auch gerne selbst, um den Ort auszubauen und zu einen Kunst-Hotspot zu entwickeln. Björn Friese vom Förderverein spricht von einem „Zentrum für Kunst, Kultur, Handwerk und Integration – mit Unterstützung von der EU, dem Bund und der Stadt Berlin“. Die Bahn könne das Gelände auch für 30 Jahre verpachten, findet er. Stattdessen verfällt derzeit der ehemalige Lokschuppen auf dem Gelände weiter."   Doch viele Politiker*innen und Kunstschaffende setzen sich für den Erhalt der BLO-Ateliers ein, so z.B. Milan Peschel in einer Statement per Video. Auch Gregor Gysi hat sich mit einer Videobotschaft an den Vorstand der deutschen Bahn gewandt. Link zum Artikel Pdf-Datei zum Download

taz 10.03.2021 – Kindred Chronicles: Fantasierte Party im dritten Stock

Die Künstler*innen-Initiative „Hier und Jetzt: Connections“ von und für Kunstschaffende im Exil bringt mit einer besonderen Kunst-Installation an der Fassade des Museums Lichtenberg Aspekte von Pandemie und Exil in Verbindung

"„Nobody came to my party“ von Ruba Saleh schildert ein in wohl allen Gesellschaftsteilen verbreitetes Pandemieproblem. Die Party kann man hinter den Fenstern im zweiten Stock nur durch flackernde Discolichter erahnen. Die Installation bietet allerdings auch eine Lösung an: Ein QR-Code bringt eine Playlist aufs Handy, die mit Songs wie „Gimme! Gimme! Gimme!“ von Abba oder Anne Clarks düsterem Wave-Klassiker „Our Darkness“ ein breites Publikum einlädt, sich auf dem Bürgersteig in die vermeintliche Party im Haus hineinzufantasieren."

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