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HIER & JETZT: Connections / ARTIST TALKS

Artist Talk mit ZURAB BERO (GE) und HALIM KARABIBENE (TN) in der Kantine der B.L.O. Ateliers Zurab Bero (Georgia) Zurab Bero ist in Georgien geboren. Wohnt seit 2002 in Berlin. Er studierte an der Universität der Kunste Berlin. 2010 erhält der Künstler den Diffring Preis für Skulptur der Stiftung der Bildhauerin Jaqueline Diffring. Zurab versteht sich als konzeptuell arbeitender Multimedia-Künstler. Er hat sich mit vielen unterschiedlichen Medien intensiv befasst. Neben Skulpturen setzt er häufig auch Video- und Audio-Installationen ein. Die Werke stehen als geschlossene Idee für sich oder sind Teil einer Serie, die ein breites angelegtes Konzept verfolgt. 2019-2021 war Zurab Gastprofessor an der School of Visual Art, Architecture and Design der Freien Universität Tiflis. 2021-2022 unterrichtete Zurab als Invited Artist an der Universität Tübingen. Zurzeit Zurab Bero wohnt und arbeitet in Berlin. Halim Karabibene (Tunesien) Die träumerischen und sarkastischen Gemälde, die Karabibene meisterhaft ausführt, führen uns in sein hybrides Universum und spielen auf traumhafte Weise mit einer ganzen Reihe von mythischen Figuren. Bevor er sich auf die westliche Kunst bezieht, lässt sich Karabibene vor allem von der lokalen figurativen Tradition inspirieren, die in den römischen Mosaiken des Bardo-Museums und in der populären Unterglasmalerei in Tunesien zu finden ist. Seine Tätigkeit beschränkt sich nicht auf die Malerei. Gravuren gehören ebenso zu seinen bevorzugten Praktiken wie Installationen, Performances oder Fotografie. Seit 2007 führt Halim Karabibene eine multidisziplinäre Performance durch, mit der er die Behörden zur Eröffnung des ersten tunesischen Nationalmuseums für moderne und zeitgenössische Kunst (MNAMC) ermutigt. Mit einem Dampfkochtopf als Symbol und Form des zukünftigen Museums nutzt Karabibene soziale Netzwerke, Veranstaltungen und Ausstellungen, um dieses pseudofiktive Museum effektiv zu lancieren, bis es das Licht der Welt erblickt. Nach der tunesischen Revolution 2011 wurde der Schnellkochtopf zum Symbol eines Landes am Siedepunkt und die Uniform zum Symbol des Don Quijote-esken Komitees des Kampfes für den Schutz von Errungenschaften und revolutionären Träumen. Karabibene studierte Architektur und besuchte die Nationale Schule der Schönen Künste in Paris. Von 2004 bis 2007 unterrichtete er Zeichnen, Storyboarding und audiovisuelle Projekte am Higher Institute of Fine Arts in Nabeul sowie Malerei am Rades Living Arts Center in Tunesien. Seine Arbeiten wurden in privaten Institutionen und Museen auf der ganzen Welt ausgestellt, insbesondere in der ifa-Galerie in Berlin und Stuttgart, dem Institut du Monde Arabe in Paris, der Barjeel Foundation in Sharjah, der Kamel Lazaar Foundation, dem Museo Vittoriano in Rom, dem Algier Museum of Modern Art, der Zoom Art Fair Miami USA, dem Museo Pontevedra Spanien, der Dakar Biennale usw. Seit 2015 lebt und arbeitet Halim in Berlin. mehr Informationen hier   HIER & JETZT: Connections wird gefördert aus Mitteln des bezirklichen Integrationsfonds des Bezirks Lichtenberg von Berlin / Fachbereich Kunst und Kultur. Der Integrationsfonds ist eine Maßnahme des Gesamtkonzepts zur Integration und Partizipation Geflüchteter des Senats von Berlin.

HIER & JETZT: Connections / PERFORMANCE

Marrja Zezë Eine Performance von Jehona Jahay in Zusammenarbeit mit Sanya Manzoor Organisiert von Ramin Parvin Marrja Zezë ist eine diasporische Plattform und eine Performance, die sich für psychische Gesundheit und die Heilung von generationenübergreifenden Traumata durch Geschichtenerzählen und kreative Erholung einsetzt. Sie wurde ins Leben gerufen, um die Scham aus unserem Wesen zu entfernen. Die Performance ist wie eine Gruppentherapie konzipiert, die als Kunstausstellung getarnt ist. Darstellerinnen: Jehona Jahaj, in Zusammenarbeit mit Sanya Manzoor Jehona Jahaj, geboren im Kosovo und aufgewachsen in Berlin, ist eine junge, freimütige Aktivistin, Eventmanagerin, Sozialarbeiterin und Dichterin. Ihre traditionelle albanische Erziehung in Kombination mit ihrer liberalen Sozialisation in Berlin führte zu einer massiven Identitätskrise und dem Drang, überholte kulturelle Normen, Geschlechterrollen und Reflexionen auf dem Balkan und in der Welt zu verändern. Sanya Manzoor ist eine Transformationspartnerin, Wegweiserin und Katalysatorin. Sie leistet ihren Beitrag zum Kollektiv als Coach, Gesprächspartnerin und Förderin der Gemeinschaft, indem sie Menschen durch die Leitung von Selbsterfahrungssitzungen, Meditationspraktiken, Gruppendialogen und immersiven Klangreisen zu sich selbst inspiriert. mehr Informationen hier   HIER & JETZT: Connections wird gefördert aus Mitteln des bezirklichen Integrationsfonds des Bezirks Lichtenberg von Berlin / Fachbereich Kunst und Kultur. Der Integrationsfonds ist eine Maßnahme des Gesamtkonzepts zur Integration und Partizipation Geflüchteter des Senats von Berlin.

Unter Palmen ein U-Boot. Ausstellung in der Villa Heike

Kunst reflektiert transnationale Perspektiven, neue Beziehungen und die Geister eines Ortes. Eröffnung Samstag, 7.12.2019 um 16 Uhr. Ausstellung von 8. bis 22.12.2019.. Öffnungszeiten Sa – So von 13 – 19 Uhr und nach Vereinbarung. Finissage Sonntag 22.12.2019 um 16 Uh

KIN*K Beamerübernahme mit Kunst #9
: GIANLUCA und MASSIMILIANO DE SERIO

ON SCREEN: 

I ricordi del fiume – Die Erinnerungen des Flusses (OMU), von 

GIANLUCA und MASSIMILIANO DE SERIO

. Am Donnerstag den 13. Dezember 2018 um 20.30 Uhr.

Seit langer Zeit liegt „Der Platz“, eine der großen “Favelas” Europas, an den Ufern des Flusses Stura in Turin. Ein Abrissprojekt zerstört eine Gemeinde von mehr als 1000 dort lebenden Menschen. „Die Erinnerungen des Flusses“ porträtiert die letzen Monate der Existenz des Platzes, zwischen Verletzungen, Dramen, Hoffnungen, Leben.

Open Studio und Artist Talk mit Rula Ali

Am Donnerstag den 13. Dezember OPEN STUDIO und ARTIST TALK mit RULA ALI von 18.00 bis 20.00 Uhr.

Die dritte Gast-Künstlerin des Projekts HIER & JETZT: CONNECTIONS wird ihre neuen Arbeiten präsentieren. RULA ALI studierte Skulptur am Walid Ezzat Institute in Damaskus, Syrien und arbeitet mit Textil-Installationen.

KIN*K#8 mit Douglas Boatwright

ON SCREEN:
How High_ Cannibal Sit-in (2003-2018)
A revisiting of a previously unscreened video.

Donnerstag 4. Oktober 2018
20.30 Uhr

Workshop: Momentography of a Failure

We are delighted to invite you to the Workshop Momentography of a Failure held by the artist Nafiseh Fathollahzadeh together with Parham Mortazavian, architect and urbanist.

The Workshop will be Saturday 6th and Sunday 7th of October 2018, in the BLO Ateliers and around Lichtenberg and Marzahn.

The workshop is open and free, but we have a limited number of participants. So please if you are interested, send us a Mail to reserve „your place“.

KIN*K Beamerübernahme mit Kunst #6: Cherimus

Wir möchten Euch herzlich einladen und freuen uns sehr die Projekte des Künstlerkollektiv CHERIMUS zu präsentieren:

ON SCREEN:
CARNIVAL! NAIROBI, 2018
and other surprises

Donnerstag 30. August * Einlass 20.30 Uhr

SALON STILL LIFE IN PROCESS

We are delighted to invite you Saturday 1st September at 5pm for our new SALON STILL LIFE IN PROCESS.

For that you are invited to participate with a picture, a story, the history of STILL LIFE: Shirin suggests something about the history of Still-Life’s process in European painting. I hope we will find also topics not only related to European History of art… but everything will be a surprise again…

KIN*K Beamerübernahme mit Kunst presents FEHRAS PUBLISHING PRACTICES

Thursday 28th June * 21.00   We are pleased to invite you to the presentation of the video works of FEHRAS PUBLISHING PRACTICES. ON SCREEN: “Soapy Postmodern Bathwater” 2017 / 16:9, 24 min. Arabic with English Subtitles The film takes us to the not-so-distant future, to a language laboratory where researchers analyze human bodies – people who have fallen into a coma while reading bilingual art books. Attempting to track the phenomenon, researchers resort to a range of analytical procedures, with the presumption that the language of the books the afflicted bilingual bodies are reading causes the coma. Through an analytical laboratory process, the film studies the effect of bilingualism on cultural bodies, it traces the authority imposed by language – the construction of terms and institutions – on the cultural body and in turn the effect of language on artistic practice and art work. Fehras Publishing Practices (Kenan Darwich, Omar Nicolas, Sami Rustom) is an artist collective established in Berlin in 2015. It was founded as a response to mounting questions concerning the history and presence of art and publishing in the Eastern Mediterranean, North Africa, and the diaspora. Fehras researches issues of publishing through observing and experimenting with its forms, in an attempt to create a new, more extensive culture of critical engagement. Their work was exhibited at the Sharjah Biennale 13, SALT in Istanbul, Villa Romana in Florence, Ashkal Alwan in Beirut, HKW, savvy contemporary in Berlin.   KIN*K - Beamerübernahme mit Kunst is a project by Irina Novarese and Marco Pezzotta in cooperation with B.L.O.-Ateliers and funded by District Cultural Fund Lichtenberg. More information and programm: KIN*K

Sophie-Therese Treska-Dalton bei KIN*K

Wir freuen uns sehr die Arbeit von Sophie-Therese Trenka-Dalton zu präsentieren!

On Screen: NAKHEEL Palm Jebel Ali (2014) und eine Auswahl unveröffentlichten Videomaterials, das im Zuge der Projekte Dubayyland (seit 2009) und Gulfi (2017) entstanden.

KIN*K Beamerübernahme mit Kunst #2

ON SCREEN: “You came here for the killing, didn’t you?” 2017-2018 und weitere Filme von Klara Hobza.

Die künstlerischen Langzeitprojekte von Klara Hobza (geb.1975 in Pilsen, lebt in Berlin) bewegen sich oft an der Grenze des Möglichen. So zeigt beispielsweise Diving through Europe Hobzas Versuch, in den nächsten 30 Jahren Europa von der Nordsee bis zum Schwarzen Meer zu durchtauchen.

Donnerstag 26. April * Einlass 20.30 Uhr

KIN*K Beamerübernahme mit Kunst

Wir möchten Sie herzlich einladen und freuen uns sehr die neue Reihe von Kunst-Films-Screenings mit Aykan Safoğlu zu beginnen.

ON SCREEN: OFF-WHITE TULIPS * Aykan Safoğlu (TR-2012)

Donnerstag 29. März * Einlass 20.00 Uhr

Avo Kaprealian bei Kino Kapriziös

KIN*K Kino Kapriziös präsentiert Houses without Doors von Avo Kaprealian, im Rahmen des Residenzprogramm für Künstler*innen im Exil HIER & JETZT.

OPEN STUDIO – Dachil Sado & Omer Alshaer

Nach zwei Monate Residenz im BLO, Dachil und Omer werden ihre Arbeiten präsentieren und das Atelier zu den nächsten Künstler Yaser Safi weiterzugeben.

After two months working at BLO Dachil and Omer will present their works before leaving the studio to the next resident Yaser Safi.

Mike Spike Froidl bei Kino Kapriziös

Arthousefilm DAS KRIEGSBEIL 45, D 2011, 50 Min.
German with English Subtitles

As parallel Program to the residency project for artists in exile HIER & JETZT at BLO Ateliers.

Freitag 16. Juni, ab 20:30 Uhr

Iván Andrés Simonovis bei Kino Kapriziös

Documentaries and more by IVÁN ANDRÉS SIMONOVIS as parallel Program to the residency project for artists in exile HIER & JETZT at BLO Ateliers

Iván is a Berlin-based filmmaker from Venezuela, with a BA in Media Sciences from the Philipps Universität Marburg.

Freitag 19. Mai, 20:30 Uhr.

So weit Mut reicht…

Philosophisches zum Thema Exil mit Dr. Alexander Wiehart M.A.

Seit Jahrtausenden erlitten, zugleich Faszination und Inspiration: Exil. Bereits im Altertum findet es sich mythologisch, literarisch, bildkünstlerisch vielfältig reflektiert und auf unterschiedliche Weise verrechtlicht.

Donnerstag 22. Juni, 19 Uhr